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Tag 1 - Insel Baltra, Santa Cruz, Charles Darwin Station
Der Flug nach Galápagos geht bis Baltra, der Insel mit dem ehemaligen amerikanischen Militärflughafen, der nach dem zweiten Weltkrieg an Ecuador zurückgegeben wurde. Von dort werden Sie mit einem Bus zunächst zum Kanal Itabaca gebracht, den Sie mit einer kleinen Personenfähre überqueren, um auf die Insel Santa Cruz überzusetzen.
Santa Cruz mit seinem Hafen Puerto Ayora ist die Insel mit den meisten Einwohnern des Archipels. Hier befindet sich die Nationalparkverwaltung und die Forschungsstation, benannt nach Charles Darwin. Mit einer Fläche von 986 km2 ist sie die zweitgrößte Insel des Archipels. Puerto Ayora, der bewohnte Teil dieser in den 20er Jahren kolonialisierten Insel, ist der wichtigste Hafen der Galápagos Inseln.
Auf der Fahrt durchs Hochland von Santa Cruz werden Sie den Wechsel der Vegetationszonen von der Trockenzone (Opuntia- und Jasmino - Baumkakteen, über Regenwald (Scalesia - Zone) bis zu den Gras- und Farnzonen oberhalb 600 m erleben. Die grüne Landschaft dieser Gegend ist ein willkommener Kontrast zu den trockenen Flächen der kleineren und tiefer gelegenen Inseln.
Fotostopp bei den Zwillingskratern. Sie sind entlang beider Seiten der Strasse gelegen, entstanden sind sie durch Einstürze der Kraterwände. Es gibt in dieser Gegend viele Krater dieser Art, was darauf hinweist, dass alle Teil des gleichen Vulkansystems sind. Die Vegetation dieser Gegend besteht überwiegend aus Scalesia-Bäumen, die diese Insel zu einer wunderschönen grünen Fläche machen. Sie werden die berühmten Lavatunnel besuchen, ein spaßiger und geologisch sehr informativer Besuch. Außerdem können Sie während eines Spaziergangs die berühmte Galápagos-Riesenschildkröte in ihrer natürlichen Umgebung beobachten. In einer typischen Hacienda essen Sie zu Mittag. Anschließend fahren Sie zu Ihrem Hotel, von wo aus Sie direkt die Charles Darwin Station besuchen. Die Station in Puerto Ayora wurde 1964 gegründet. Nutzen Sie die Gelegenheit sich davon zu überzeugen, wie die Erhaltung des natürlichen Gleichgewichts der Inseln geleitet wird. Vor allem die Dezimierung eingeschleppter Tierarten, wie z. B. der 100.000 Ziegen auf der Insel Isabela, die eine ernsthafte Gefährdung des ökologischen Gleichgewichts darstellen, hat viel Zeit und Geld in Anspruch genommen.
Die Forschungsstation unterstützt Wissenschaftler aus aller Welt bei ihrer Arbeit auf den Galápagos-Inseln und bietet gleichzeitig nicht nur wissenschaftliche, sondern auch praktische Hilfe bei deren Arbeit. Anhand von Fotos, Grafiken, Modellen und Tierskeletten zeigt eine Ausstellung die Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte des Archipels.
Überzeugen Sie sich selbst von den überaus großen Anstrengungen, die die Forscher, Parkranger und Parkmanager leisten, um das von der UNESCO geschützte Archipel zu bewahren. Hier wird der Besucher der berühmten Galápagos Riesenlandschildkröte begegnen, die dem Archipel ihren Namen gegeben hat. Das Zentrum ist seit 1965 ein Aufzuchtstation für die stark bedrohten Riesenschildkröten, deren Junge nach ca. 5 Jahren auf ihren Heimatinseln freigelassen werden. Hier bietet sich Ihnen eine gute Möglichkeit, die imposanten Tiere in allen Größen zu fotografieren. Der Star ist der etwa 120 Jahre alte Lonesome George, das letzte Männchen einer Schildkrötenart von der Isla Pinta. Ebenfalls zu bewundern sind die hier gehaltenen Landleguane. Nach dem Besuch der Forschungsstation geht es zu Fuß zum Hotel zurück. Übernachtung in einem Hotel in Puerto Ayora.
Mahlzeiten inklusive: (-/M/-)
Tag 2 - Insel North Seymour, Insel Plazas Sur, Insel Bartolome oder Insel Santa Fe
Heute nehmen Sie in einer internationalen Gruppe an einem Bootsausflug teil.
Besuchen Sie eine der sehenswerten Inseln Seymour Nord, Plazas, Bartolome oder
Santa Fe. Mittagessen an Bord.
Nord Seymour ist ein kleines, aus dem Ozean erhobenes Lavaplateau der nördlichen Seymour-Insel, das nur durch eine schmale Meerenge von der südlicher gelegenen Insel Baltra (früher Süd Seymour) getrennt ist. Der 1,5km lange Rundweg führt Sie über die steinige, flache und windige Insel, die vor allem an der Spritzwasserzone von Salzbüschen überzogen und mit Pfützen übersät ist. Besonders aufregend ist Nord Seymour aufgrund der vielen Prachtfregattvögel, deren Männchen während der Balzrituale ihren schillernd roten Kehlsack zu einer beachtlichen Größe aufblasen. Neben anderen Fregattvogelarten gibt es außerdem noch Kolonien von Blaufußtölpeln und Seelöwen sowie jede Menge roter Klippenkrabben. Bei den zahlreichen schwarzen Meeresechsen handelt es sich um die einzigen ihrer Art auf Galápagos, die im Gegensatz zu Ihren Artverwandten auch an Land und nicht nur unter Wasser Nahrung aufnehmen.
ODER: Die Insel Plazas ist eine weitere der kleinen und äußerst interessanten Inseln, wo man schon am kleinen Landesteg von der großen Seelöwenkolonie empfangen wird. Dort beginnt der Pfad, eingerahmt von Baumopuntien und Lebensraum des Kaktusfinken und weiterer Vogelarten. Die Insel Plaza ist durch aus dem Ozean heraufströmende Lavamassen entstanden und liegt vor den Steilklippen der großen Nachbarinsel Santa Cruz. Sie hat trotz ihrer geringen Fläche eine erstaunliche Artenvielfalt an Tieren und eine außerordentliche, interessante Pflanzenwelt zu bieten, was sie zu einer bei Besuchern sehr beliebten Insel macht.
Charakteristisch für Süd Plaza ist die Sesuvium Mattenflechte, die während der Regenzeit der sonst eher trockenen und kargen Insel einen gelben und grünen Farbton verleiht. In der Trockenzeit hingegen (Ende Juni bis Januar) gibt diese bodenbedeckende Pflanze Süd Plaza ein völlig anderes Gesicht. Sie erstrahlt in leuchtendem rot und die dort vorkommenden gelben Landleguane heben sich besonders schön von dem roten Mattengeflecht ab
ODER: Bartolomé, eine kleine Vulkaninsel von nur 1,2km2, bietet ihren Besuchern eine der spektakulärsten Aussichten auf das Archipel. Das herrliche Panorama vom Bartolomé-Aussichtsfelsen auf die Sullivan Bay mit ihrer charakteristischen Felsnadel Pinackle Rock, und den gegenüberliegenden schwarzen Lavafelsen der Insel Santiago im Hintergrund erinnern an eine nahezu vegetationslose Mondlandschaft.
ODER: Die Insel Santa Fe beherbergt, nach neuesten geologischen Studien zu Folge, die ältesten Gesteine der Galapagos-Inseln. Die kleine Bucht an der Nordküste bietet eine der malerischsten Landschaften des Archipels. Neben einer großen Seelöwenkolonie können hier die sogenannte „Sandtaler“ beobachtet werden. Die Insel selbst ist sehr trocken und wird daher vorwiegend von großen Opuniakakteen, Scalesias (zur Familie der Sonnenblumen gehörend) und Palo Santo Bäumen dominiert. Die Galapagos Schlange, die Spottdrosseln und der Galapagos Bussard sind hier ebenso vorzufinden.
Übernachtung in einem Hotel in Puerto Ayora.
Mahlzeiten inklusive: (F/M/-)
Tag 3 - Insel Floreana
Mit dem Schnellboot werden sie nach dem Frühstück zur Insel Floreana gebracht (ca. 2,5 Std. Fahrtzeit). Mittagessen im Hotel Wittmer.
Am Nachmittag besuchen Sie die “Loberia”, eine kleine Halbinsel mit Kolonien von Seelöwen. Den Rest des Nachmittags können Sie an der “Bahia Negra”, dem am Hotel gelegenen Strand ausklingen lassen. Abendessen und Übernachtung im Hotel Wittmer.
Mahlzeiten inklusive: (F/M/A)
Tag 4 - Insel Floreana – Insel Isabela
Am Vormittag besuchen Sie das Hochland der Insel Floreana. Eine 2- bis 3-stündige Wanderung führt Sie durch die Vegetation der Insel, vorbei an der einzigen Süßwasserquelle der Insel, zu den bekannten Piratenhöhlen. Diese waren auch für die Familie Wittmer eine erste Unterkunft, nachdem sie auf der Insel angekommen waren.
Anschliessend werden Sie im Schnellboot zur Insel Isabela gebracht (ca. 2 Std. Fahrtzeit).
Die große Insel Isabela nimmt mehr als die Hälfte der Galápagos-Landfläche in Anspruch. Ihre Entstehung hat die 132 km lange und bis zu 84 km breite Insel der Verschmelzung von fünf aneinandergereihten, aus dem Ozean ragenden Schildvulkanen zu verdanken, deren breite Lavaströme einst zu einer gewaltigen Landmasse zusammengeflossen sind.
Alle diese fünf Vulkane sind heute noch aktiv. Der höchste von ihnen ist der ganz im Norden gelegene Vulkan Wolf mit ca. 1.700 m Höhe. Durch seinen mächtigen Krater verläuft die Äquatorlinie. Mittagessen im Hotel. Nach einer kurzen Bootsfahrt von Puerto Villamil erreichen Sie die kleine Felseninsel „Las Tintoreras“. Hier sehen Sie bei einem kurzen Spaziergang hunderte von Meeresleguanen auf den Felsen, die hier ihren Hauptnistplatz haben. In einem Lavakanal tummeln sich häufig Weisspitzhaie, die hier Ruhe suchen, oft begleitet von anderen Haien und Seelöwen. An den Sandstränden, an denen Sie bei Ihrem Spaziergang vorbeikommen, sonnen sich zahlreiche Seelöwen. Während der Rückfahrt können Sie mit etwas Glück auch Pinguine und Blaufußtölpel auf den umliegenden Felsen sitzend sehen.
Übernachtung in einem Hotel auf der Insel Isabela. Mahlzeiten inklusive: (F/M/-)
Tag 5 - Insel Isabela
Sierra Negra liegt im Süden der Insel Isabela zwischen den Vulkanen Alcedo und Cerro Azul. Sein Krater ist mit etwa 10km Durchmesser der größte auf Galapagos und der zweitgrößte der Welt nach dem Ngoro Ngoro in Afrika.
Der Ausflug zum Krater startet in Puerto Villamil. Von hier aus fahren Sie etwa eine Stunde mit dem Bus zum Beginn des Wanderwegs, der Sie in insgesamt etwa 1,5 Std. zu Fuß zum Kraterrand bringt, von wo aus Sie bei guenstigen Wetterbedingungen eine spektakuläre Aussicht über den Krater und an klaren Tagen bis zur Insel Fernandina im Westen Isabelas haben. Anmerkung: sollten es die Witterungsverhältnisse eine Wanderung im Hochland aufgrund starker Nässe nicht zulassen, wird ein Alternativausflug durchgeführt. Mittagessen auf einer Hacienda im Hochland. Danach werden Sie die größte Schildkrötenaufzuchtsstation des Archipels besuchen. Die Riesenschildkröten von Galápagos und ihre frisch geschlüpften Jungen werden in der Station aufgezogen. Dieses Programm stellt einen Teil des Wiedereinführungsprogramms von Seiten des Nationalparks dar.
Im Anschluss führt Sie Ihr Weg zur Brachwasserlagune der Flamingos, „Pozo de los Flamingos“, wo Sie die seltene Chance haben, diese Tiere ganz aus der Nähe zu beobachten.
Den Rest des Tages verbringen Sie am wunderschönen Strand von Puerto Villamil.
Abendessen und Übernachtung in einem Hotel auf der Insel Isabela.
Mahlzeiten inklusive: (F/M/A)
Tag 6 - Insel Baltra, Rückflug zum Festland
Nach dem Frühstück werden Sie mit dem Schnellboot zum Kanal Itabaca zwischen den Inseln Santa Cruz und Baltra gebracht und von dort zum Flughafen nach Baltra begleitet. Von dort geht es mit der Linienmaschine weiter zum Festland nach Guayaquil oder Quito. Weiterflug nach Europa.
Verlängerungsprogramm in der Casa de Marita möglich. Mahlzeiten inklusive: (F/-/-)